Niederselters

Noelle Trost – 6.Sieg im 6. Rennen

Nachdem Noelle Trost (WJU18) bereits bei zwei Hallenwettkämpfen im Januar und Februar zweimal die 2:30 Min. über 800m unterboten hatte (Bestzeit: 2:28,57 Min.), gelang ihr das erstmals auch bei den Freiluftkreismeisterschaften in Selters im Westerwald, wo sie bei widrigsten Bedingungen 2:29,31 Min. auf die Bahn legte.

Dazu kamen noch die Siege bei den Bahneröffnungswettkämpfen in Diez (2:32,66 Min.) und Friedberg (2:30,49 Min.), sowie kürzlich beim Herborner Sparkassen-Sportfest (2:30,97 Min.). Obwohl sie sämtliche Rennen für sich entscheiden konnte, war sie nicht zufrieden, denn die Bedingungen waren bei keinem Freiluftrennen optimal. Deshalb hofft sie bei den Regionalmeisterschaften in Niederselters auf eine Steigerung ihres persönlichen Rekordes mit dem Ziel die Norm für die Süddeutschen Titelkämpfe (2:25,0 Min.) anzugreifen.

Selters / WW

Vier Titel – Vier Rekorde

Extreme Kälte mit einstelligen Temperaturen, immer wieder Regen und Wind prägten die diesjährigen Kreismeisterschaften für Aktive und Jugendliche in Selters im Westerwald.

Dicke Jacken, Regenschirme und warme Getränke waren am meisten gefragt.

Umso erstaunlicher waren die Leistungen der jugendlichen LG-Athleten/innen.

Allen voran ist Chiara Stillger zu nennen, die im Kugelstoßen (Saisonbestleistung mit 8,80 m) und Speerwerfen (LG-Rekord mit 32,79 m) der weiblichen Jugend U20 gleich zwei Meistertitel einheimste. In der gleichen Klasse sprintete Sarah Trost als Vizemeisterin die 100m in 14,42 Sek. Dazu warf sie den 600g-Speer als Dritte auf 25,12 m.

Zweimal Silber gewann Jule Zimmermann (ebenfalls U20). Über 100m-Hürden konnte sie ihren Dreier-Rhythmus leider nicht bis zum Ende halten und musste sich mit 19,99 Sek. zufrieden geben. Im Hochsprung stellte sie mit 1,40 m ihren eigenen LG-Rekord ein.

Jeweils Dritte wurde Geraldine Kohl über 100m (15,43 Sek.) und im Hochsprung (1,25m), wo sie allerdings weit unter ihren Möglichkeiten blieb.

Einen starken Auftritt absolvierte Noelle Trost (WJU18). Trotz der widrigen Bedingungen schraubte sie ihre Freiluftbestzeit über 800m auf sehr gute 2:29,31 Min. und war damit nicht zu schlagen. Über die 200m-Strecke verbesserte sie als Vizemeisterin ihren eigenen LG-Rekord auf 28,05 Sek. und im Speerwerfen (500g) überraschte sie mit persönlicher Bestleistung von 28,87 m (ebenfalls Platz zwei).

Eine Überraschung gab es durch Debütant Lukas Hannappel (MJU18). Über 100m war er nicht zu schlagen und wurde Kreismeister. Dabei sprintete er 12,23 Sek. und verbesserte die alte LG-Rekordmarke seines Vereinskameraden Philipp Schneider aus dem Jahr 2011 um eine Hundertstelsekunde. Auch im Weitsprung wusste er zu überzeugen. In der Kälte des Westerwaldes sprang er 5,33 m und wurde Vizemeister.