Frankfurt

Isabelle Schmidt und Stephanie Hecker finishen beim Frankfurt Marathon

Am Sonntag gab Isabelle Schmidt ihr Debüt auf der Marathondistanz.

Begleitet wurde Isabelle von Stephanie, die bereits im letzten Jahr den Frankfurt Marathon (3:52:32) absolviert hat.

Da Isabelle in ihrer Vorbereitung nur 2 lange Läufe über 30km gelaufen ist, war die Renntaktik den Marathon vorsichtig mit 6:40 min / km zu beginnen.

Das geplante Renntempo wurde auch dann bis km 20 exakt eingehalten.

Zwischen Kilometer 20 und 21 hatte Isabelle eine kleine Schwächephase. Ab der Halbmarathondistanz liefen dann die  beiden LG Läuferinen aber sehr gleichmäßig in dem geplanten Renntempo weiter bis km 35.

Ab km 35 steigerten beide das Tempo auf 6:23 min/km und konnten so in der Schlußphase des Marathons noch viele Läufer überholen, was natürlich sehr motivierend ist.

Ab km 40 steigerten Stephanie und Isabelle das Tempo dann auf 5:51min/km.

Im Ziel in der Festhalle blieben die Uhren dann bei der Endzeit von   4:36:21 stehen.

  1. Hälfte    2:19:48
  2. Hälfte    2:16:33

Auf den Trainingszustand von Isabelle bezogen war die gewählte Renntaktik perfekt.

Bericht: Herbert Hecker

Villmar

Chiara Stillgers Stein fliegt 9,26 m weit

Beim letzten Freiluft-Stadionwettkampf, dem 31.Werfer- und Stoßertreff der Leichtathletikfreunde Villmar, herrschte empfindliche Kühle und unangenehmer Wind. Zum Glück konnten die meisten Athletinnen und Athleten ihre Disziplinen trockenen Fußes beenden. Erst ganz am Ende gab es ein paar Regenschauer. Trotz der zum Teil widrigen Bedingungen war die Veranstaltung erstaunlich gut besucht.

Als einzige Teilnehmerin der LG Brechen wollte es Chiara Stillger (WJU18) noch einmal Wissen und die Gelegenheit nutzen, um ihre bisherigen Weiten noch einmal zu steigern.

Zunächst hatte sie allerdings einige Anlaufschwierigkeiten, um morgens um 10.00 Uhr in den Wettkampf zu finden. Beim Diskus- und Speerwerfen sowie beim Kugelstoßen blieb die Athletin aus Niederbrechen mit 22,97m; 29,90m und 9,59 m im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Auch beim außer Konkurrenz stattfindenden Ballwerfen bei heftigem Gegenwind konnte sie mit 39,00m trotz eines neuen Vereinsrekordes nicht ganz überzeugen.

Im Schleuderballwerfen lief es dagegen deutlich besser. Hier schob sie als Siegerin ihre Saisonbestleistung auf 37,58 m nach oben.

In ihrer Paradedisziplin, dem Steinstoßen, platzte dann der Knoten. Die amtierende Hessenmeisterin zeigte sich hier von ihrer besten Seite und verbesserte gleich drei Mal ihren eigenen Vereinsrekord. Gleich im ersten Versuch wuchtete sie das 5kg-Gerät auf die neue Bestmarke von 8,86 m, um sie in anschließend über 9,23m auf 9,26m zu schrauben, eine Weite die bei den Deutschen Meisterschaften für eine Medaille gereicht hätte. Damit war sie nicht zu schlagen und wurde mit dem Pokal für die beste Tagesleistung in den weiblichen Klassen geehrt.

Ergebnisse